Der demografische Wandel stellt die Gesellschaft vor große Herausforderungen. Immer mehr ältere Menschen bedeuten auch einen steigenden Pflegebedarf. Gleichzeitig fehlen Fachkräfte, und die Kosten steigen. Wie kann die Pflege unter diesen Bedingungen zukunftsfähig gestaltet werden? Diese zentrale Frage stand im Mittelpunkt des 4. Pflegekongresses mit dem Titel „Gute Pflege. Daheim in Bayern“ in Regensburg.
Im marinaforum in Regensburg kamen rund 300 Vertreter von Pflegeeinrichtungen, Kommunen, kommunalen Spitzenverbänden und Pflegekassen zusammen. Ziel des Treffens war es, gemeinsam Strategien zu entwickeln, um die Pflege in Bayern langfristig zu sichern.
Dabei wurde deutlich: Um tragfähige Lösungen zu finden, müssen alle Beteiligten an einem Strang ziehen.
Ein Schwerpunkt des Kongresses war der Wettbewerb „Innovative Wege zur Pflege“. Dabei wurden visionäre Projekte ausgezeichnet, die neue Ansätze in der Pflege erproben.
Zu den prämierten Ideen zählt unter anderem ein einrichtungsübergreifendes Pflege-Camp aus Aschaffenburg. Dort können Jugendliche in verschiedene Pflegebereiche hineinschnuppern und erste praktische Erfahrungen sammeln. Ziel ist es, frühzeitig Interesse für Pflegeberufe zu wecken und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Wie sich die Pflege in Bayern langfristig sichern und weiterentwickeln lässt, bleibt eine der entscheidenden Fragen in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Der Pflegekongress in Regensburg hat gezeigt, dass innovative Ansätze und gemeinsames Handeln dabei eine zentrale Rolle spielen.