Seit 1994 gibt es in Regensburg die Kurzfilmwoche. Inzwischen ist das Festival als Internationale Kurzfilmwoche Regensburg bekannt und fest in der Stadt etabliert. Jetzt ist die 32. Ausgabe gestartet – und die Veranstalter haben bereits angekündigt: Es wird so politisch wie noch nie.
Schon vor Beginn der Internationalen war die Vorfreude groß. Gleich in den ersten Tagen stehen mehrere Programmpunkte auf dem Plan.
Gezeigt werden unter anderem Beiträge zum Thema „Der Aufstieg der portugiesischen Animation“ sowie „Aktuelle Animationen“. Damit rückt das Festival neben politischen Themen auch die internationale Animationsszene in den Fokus.
Doch in diesem Jahr geht es ausdrücklich auch um politische Inhalte. Beiträge beschäftigen sich unter anderem mit Trump und der Frage: „was bedeutet Demokratie“.
Nach den Diskussionen rund um die Berlinale steht damit auch in Regensburg die Frage im Raum: Wie politisch darf eine Kurzfilmwoche sein?
Festivalmacherin Amrei Keul bezieht dazu klar Stellung. Das Festival stehe dafür, dass jeder seine Meinung sagen dürfe. Gleichzeitig gelte: Filme müssten für sich selbst sprechen.
Auch der Internationale Frauentag spielt bei der Kurzfilmwoche eine Rolle. Im Ostentorkino findet eine Podiumsdiskussion mit vier Kurzfilmen zum Thema „Tradwives“ statt. Gemeint sind Frauen, die in sozialen Medien bewusst als traditionelle Hausfrau oder Mutter auftreten.
Das Thema soll gemeinsam mit Filmschaffenden und einer Expertin von der Uni Regensburg kritisch diskutiert werden.
Weitere Informationen zum gesamten Programm gibt es online unter www.kurzfilmwoche.de.