Vor 20 Jahren blickte die Welt nach Regensburg: Im September 2006 besuchte Papst Benedikt XVI. seine alte Heimat. Drei Tage lang herrschte in der Domstadt Ausnahmezustand. Tausende Menschen wollten den deutschen Papst sehen. Höhepunkt war die große Messe auf dem Islinger Feld.
„Habemus papam“ – „Wir sind Papst“: Die Reaktionen waren überwältigend, als im April 2005 feststand, dass ein Deutscher Papst wird. Noch größer war die Freude in Regensburg, als klar wurde, dass Benedikt XVI. im September 2006 die Domstadt besuchen würde.
Nach Stationen in München, Altötting und Marktl am Inn kam Benedikt XVI. am 11. September 2006 nach Regensburg. Für den Papst war es eine Rückkehr in seine alte Heimat. An der Universität Regensburg hatte er gelehrt, im nahe gelegenen Pentling hatte er sein Zuhause.
Der Besuch bewegte die Menschen. Tausende standen in Regensburg an den Straßen und hofften darauf, zumindest einen kurzen Blick auf den Heiligen Vater zu erhaschen. Die drei Tage in Regensburg haben sich bei vielen Menschen ins Gedächtnis eingebrannt. Die Domstadt wurde während des Papstbesuchs zum Treffpunkt für Gläubige aus vielen Teilen Deutschlands.
Höhepunkt des Besuchs von Benedikt XVI. war die Messe auf dem Islinger Feld. Tausende Gläubige aus ganz Deutschland kamen zusammen, um den Gottesdienst mit dem Papst zu feiern. Auch für TVA waren es besondere Tage. Rund um die Uhr berichtete der Sender über den Papstbesuch in Regensburg und fing Stimmen und Stimmungen aus der Stadt ein.
20 Jahre ist der Besuch von „Benedetto“ in seiner alten Heimat inzwischen her. Die Tage im September 2006 und die Begegnungen mit Papst Benedikt XVI. bleiben für viele Menschen in Regensburg unvergessen.