Regensburg feiert ein besonderes Jubiläum: Vor 150 Jahren wurde unter dem damaligen Bürgermeister Oskar von Stobäus die Grundlage für eine sichere Versorgung mit sauberem Trinkwasser geschaffen. Heute versorgt die REWAG mit einem weit verzweigten Leitungsnetz rund 200.000 Menschen – doch der Blick richtet sich bereits auf kommende Herausforderungen.
Anfang der 1870er Jahre erkannte der Regensburger Bürgermeister Oskar von Stobäus die Bedeutung einer zuverlässigen Wasserversorgung. In nur 21 Monaten Bauzeit wurde ein System geschaffen, das die Versorgung mit sauberem Trinkwasser sicherstellte und die Lebensbedingungen in Regensburg nachhaltig verbesserte.
Rund 150 Jahre später sorgt die REWAG für eine flächendeckende, moderne Trinkwasserversorgung. Dafür nutzt der Versorger unter anderem 12 Hochbehälter und ein über 1100 Kilometer langes Leitungsnetz. Damit werden nahezu 200.000 Menschen zuverlässig mit Trinkwasser beliefert – ein zentrales Element der städtischen Infrastruktur in Regensburg.
Im Rahmen des Jubiläums erinnerte Frank Böttcher, Vorsitzender der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft, in einem Vortrag daran, dass die sichere Versorgung mit Trinkwasser auch in Zukunft keine Selbstverständlichkeit sein wird. Angesichts zunehmender Extremwetterlagen sei Vorsorge bei Dürreperioden dringend notwendig. Politik und Versorgungsunternehmen müssten jetzt handeln, um auch in den kommenden Jahrzehnten eine stabile Trinkwasserversorgung in Regensburg sicherzustellen.