Protest gegen geplanten Hochwasserschutz am Unteren Wöhrd in Regensburg: Nach offiziellen Angaben sollen 127 Bäume gefällt werden. Anwohner und Naturschützer kritisieren die geplanten Eingriffe und setzen sich für den Erhalt der grünen Donauinsel ein.
Am Donnerstagabend standen die Kastanien am Unteren Wöhrd symbolisch im Mittelpunkt einer Aktion. Die Bäume durften dabei sinnbildlich zu Wort kommen. Hintergrund ist der geplante Hochwasserschutz in Regensburg, durch den zahlreiche Bäume verschwinden könnten.
Nach offiziellen Angaben sollen insgesamt 127 Bäume gefällt werden. Außerdem ist eine bis zu 20 Meter tiefe Untergrundabdichtung geplant. Die vorgesehenen Maßnahmen sorgen für Kritik und wachsenden Widerstand. Auch das Aktionsbündnis Erhalt der Donauinseln e.V. mit seinem Vorsitzenden Dr. Bernhard Löffler beschäftigt sich mit den geplanten Eingriffen.
Die Anwohner, darunter Katharina Solbacher, wünschen sich eine gemeinsame Lösung, die sowohl den Hochwasserschutz als auch den Erhalt der Bäume am Unteren Wöhrd berücksichtigt. Sie setzen auf einen Dialog mit der Stadt Regensburg. Wie die Stadt auf die Kritik und die Forderungen der Anwohner reagiert, ist bislang offen.