Fr., 01.08.2025 , 15:18 Uhr

Parsberg: Neues 3D-Druck-Verfahren SAAM begeistert Industrie und Wissenschaft

Am Tech Campus in Parsberg wurde im Rahmen des Projekts „IAMhuge“ ein neues Verfahren zur additiven Fertigung von Metallbauteilen vorgestellt: S.A.A.M – Submerged-Arc-Additive Manufacturing. Der innovative 3D-Druck basiert auf einer Technik, bei der ein Draht unter einer Pulverschicht abgeschmolzen und Schicht für Schicht aufgetragen wird. Das neue Verfahren verspricht zahlreiche Vorteile – besonders für große Bauteile.

Energieeffizient, präzise und leistungsstark

Das SAAM-Verfahren bringt laut den Entwicklern am Tech Campus Parsberg entscheidende Vorteile: Es ist energieeffizient, arbeitet sehr präzise und überzeugt vor allem durch seine hohe Abschmelzleistung. Dank dieser Eigenschaft lassen sich auch große Metallbauteile in kurzer Zeit herstellen – ein bedeutender Fortschritt für die industrielle Anwendung.

Millionen-Investition für technischen Fortschritt

Möglich wurde das Projekt durch eine mutige Vorleistung der Stadt Parsberg und des Markts Lupburg, die gemeinsam rund 7 Millionen Euro in den Bau des Tech Campus investierten. Diese Investition zeigt nun erste sichtbare Erfolge und stärkt den Standort in der Region Ostbayern nachhaltig.

Großes Interesse bei Präsentation

Zur Vorstellung des SAAM-Verfahrens kamen rund 100 Gäste aus Industrie und Wissenschaft nach Parsberg. Die hohe Resonanz zeigt: Die neue Technologie weckt schon jetzt großes Interesse und könnte zukünftig eine wichtige Rolle in der additiven Fertigung von Metallbauteilen spielen.

Große Förderung vom Bund

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wurde durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Programm „Zukunft der Wertschöpfung – Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“ gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.

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