Di., 14.01.2025 , 17:15 Uhr

Ostbayern: Streiks in kommunalen Krankenhäusern abgesagt

Die bundesweit geplanten Streiks in kommunalen Krankenhäusern sind vom Tisch. Die Ärztegewerkschaft „Marburger Bund“ gab bekannt, dass ein kurzfristiges Sondierungsgespräch zu einer Einigung geführt hat. Ärztinnen und Ärzte sollen bis Ende 2026 rund 8 Prozent mehr Gehalt erhalten. In Ostbayern wären unter anderem die Klinik in Wörth an der Donau und die Medbo in Regensburg betroffen gewesen.

Einigung nach Sondierungsgespräch erzielt

Nach intensiven Verhandlungen konnte ein Tarifergebnis erzielt werden. Dieses sieht vor, dass die Gehälter der Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Krankenhäusern bis Ende des Jahres 2026 um etwa 8 Prozent steigen. Das Ergebnis wurde allerdings noch nicht endgültig bestätigt: Die Mitglieder des Marburger Bundes müssen in einer Urabstimmung dem Vorschlag noch zustimmen.

Auswirkungen in Ostbayern

Auch in der Region Ostbayern hätten die Streiks spürbare Folgen gehabt. Betroffen gewesen wären unter anderem die Klinik in Wörth an der Donau sowie die Einrichtungen der Medbo in Regensburg. Durch die Einigung konnte ein Arbeitskampf in diesen Häusern abgewendet werden.

Nächste Schritte: Urabstimmung

Die Entscheidung über die Annahme des Tarifergebnisses liegt nun bei den Mitgliedern der Ärztegewerkschaft Marburger Bund. Sollten diese zustimmen, wird die Gehaltserhöhung offiziell in Kraft treten und die geplanten Streiks endgültig abgewendet.

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