Astrid Mathyshek lebt im Jahr 1826. Zumindest versucht sie es. Die junge Frau aus dem Landkreis Cham wohnt in einem Haus ohne Strom und fließend Wasser – und das ganz freiwillig. Es ist Teil ihres Lebensstils und irgendwie auch ein Teil ihrer selbst. Denn schon immer hatte die ausgebildete Opernsängerin und Übersetzerin ein Herz für „anno dazumal“. Wir haben die (Lebens-)Künstlerin besucht und sie in ihrem außergewöhnlichen Alltag begleitet. Einas Porträt über eine Zeitreisende, die zwar mitten im Heute lebt, aber zu Hause im Gestern ist.