Die wirtschaftliche Lage in Ostbayern aber auch die Situation beim Unternehmen Mahle in Neustadt an der Donau waren Themen bei unserem Gespräch mit CSU-Vize und EVP-Chef Manfred Weber. Dabei ging es um die Entwicklung der Wirtschaft, internationale Handelsabkommen und die Zukunft des Standorts Ostbayern.
Im Gespräch im TVA-Studio sprach Manfred Weber über die aktuelle Lage der Wirtschaft und die Herausforderungen für Unternehmen in der Region. Dabei verwies er auch auf eine kürzliche Reise nach Indien.
„hungrig“ seien viele junge Menschen dort trotz Studienabschluss – also bereit, mehr zu arbeiten. Nach Ansicht Webers sei die Wirtschaft in Ostbayern grundsätzlich gut aufgestellt. Gleichzeitig müsse aber auch die Bereitschaft steigen, mehr zu arbeiten – ähnlich wie in anderen Ländern.
Ein weiteres wichtiges Thema war das Zollabkommen mit den USA. Laut Weber sei vor allem die Planungssicherheit für Unternehmen entscheidend.
Betriebe wüssten nun besser, unter welchen Bedingungen sie produzieren und exportieren können. Weber geht derzeit nicht davon aus, dass sich bei den Zöllen kurzfristig grundlegend etwas ändern wird.
Allerdings sieht er auch weiteren Handlungsbedarf. Besonders bei den Zusatzzöllen auf Stahl und Aluminium müsse es klare Regelungen geben. Gerade für mittelständische Unternehmen in Ostbayern sei das ein wichtiger Faktor.
Weber sprach sich außerdem für weitere internationale Handelsabkommen aus. Konkret nannte er das EU-MERCOSUR-Abkommen mit südamerikanischen Staaten.
Solche Handelsverträge seien nach seiner Einschätzung eine wichtige Grundlage für Wohlstand und wirtschaftliche Entwicklung.
Im Gespräch ging es nicht nur um Wirtschaftsthemen. Manfred Weber äußerte sich außerdem zur aktuell viel diskutierten Beziehung zu Parteien am rechten Rand sowie zu einer möglichen EU-Beitrittsperspektive der Ukraine.
Mehr dazu gibt es am Montag, 25. Mai, ab 18:15 Uhr bei TVA Nachgefragt.