Weihnachten ist noch einige Monate entfernt, doch für Christbaumzüchter beginnt die wichtige Arbeit schon jetzt. Die anhaltende Hitze und Trockenheit haben vor allem den jungen Tannen zugesetzt. Auf die Versorgung mit Christbäumen in den kommenden Jahren hat das trotzdem keine gravierenden Auswirkungen.
Vor allem die kleinen Tannen hatten in diesem Sommer mit der Hitze und dem fehlenden Wasser zu kämpfen. Selbst zusätzliches Gießen konnte viele der frisch gepflanzten Bäume nicht retten.
Für die Christbaumzüchter bedeutet das zusätzliche Arbeit. Die abgestorbenen jungen Pflanzen müssen ersetzt werden. Anschließend dauert es wieder mehrere Jahre, bis die neuen Bäume groß genug für den Verkauf sind.
Bei den älteren Christbäumen zeigt sich ein anderes Bild. Sie kommen mit der Trockenheit deutlich besser zurecht und sind von den aktuellen Schäden weitgehend nicht betroffen.
Die Trockenheit hatte bei diesen Bäumen sogar einen positiven Nebeneffekt: Sie sind in diesem Jahr weniger stark gewachsen. Für den späteren Verkauf ist das nicht unbedingt ein Nachteil – im Gegenteil.
Die bereits verkaufsfertigen Christbäume sind von den Schäden damit weitgehend nicht betroffen. Wichtig bleibt für die kommenden Jahre aber der Blick auf die jungen Kulturen.
Die Bäume, die durch Hitze und Trockenheit ausgetrocknet sind und ersetzt werden müssen, fehlen zunächst in der Entwicklung. Für die nächsten Winter bedeutet das jedoch nicht, dass Christbäume knapp werden.
Auch in den kommenden Jahren können die Menschen ihre Christbäume für die Weihnachtszeit einplanen.