Die anhaltende Hitze und die extreme Trockenheit machen Bayerns Flüssen zunehmend zu schaffen. Niedrige Wasserstände und hohe Wassertemperaturen setzen Fischen und anderen Wasserlebewesen zu.
Besonders angespannt ist die Lage derzeit an der Donau: Für den Abschnitt zwischen Regensburg und Passau hat die Regierung der Oberpfalz die Meldestufe „Warnung“ ausgerufen. Ziel ist es, das Gewässer so wenig wie möglich zusätzlich zu belasten. Deshalb werden unter anderem Baggerarbeiten vorübergehend ausgesetzt. Dabei würden Sedimente vom Flussboden aufgewirbelt und der ohnehin knappe Sauerstoff im Wasser weiter belastet.
Doch nicht nur die Donau ist betroffen. Auch am Fluss Regen wird die Trockenheit immer deutlicher. Am Wehr in Regenstauf fließt nur noch ein Bruchteil des Wassers über die Staustufe
Ob sich die Lage entspannt, hängt jetzt vor allem vom Wetter ab. Erst anhaltender Regen und kühlere Temperaturen können die Gewässer nachhaltig entlasten.