Do., 10.04.2025 , 14:08 Uhr

Ostbayern: Amerikanische Zölle sorgen für Unsicherheit bei den Unternehmen

Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Strafzölle erst einzuführen und jetzt doch vorübergehend auszusetzen, sorgt weltweit für Reaktionen – auch in Ostbayern. Die Region ist stark vom Export abhängig, weshalb das Hin und Her in der Zollpolitik für viele Unternehmen zur Belastung wird.

Ostbayern ist auf Export angewiesen

Mit einer Exportquote von 51 Prozent (Stand 2023) ist Ostbayern eine klassische Exportregion. Jedes zweite Produkt aus dem Bereich der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim geht ins Ausland. Die neuen Entwicklungen in der Handelspolitik der USA treffen die Unternehmen daher besonders.

Strafzölle verunsichern Unternehmen in Ostbayern

Nachdem die USA zunächst massive Zölle verhängt und diese anschließend erhöht hatten, wurden sie nun für 90 Tage ausgesetzt. Dieses unberechenbare Vorgehen erschwert die Planungen vieler Firmen. Viele Unternehmen in Ostbayern warten derzeit ab, wie sich die Situation weiterentwickelt.

IHK unterstützt betroffene Betriebe

Die IHK Regensburg reagiert auf die angespannte Lage mit Informationsangeboten. So bietet sie am 30. April ein Webinar an, um Unternehmen im Umgang mit den aktuellen Unsicherheiten zu unterstützen. Die IHK sieht in jeder Krise auch eine Chance – und hofft, dass die Firmen in Ostbayern gestärkt aus der Situation hervorgehen.

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