Zum Start ins neue Jahr 2026 treten zahlreiche Änderungen in Kraft, die sich direkt auf den Alltag vieler Menschen in Deutschland auswirken. Während es bei Löhnen, Kindergeld und Energiekosten Entlastungen gibt, müssen Verbraucher an anderer Stelle mit höheren Ausgaben rechnen.
Eine der wichtigsten Neuerungen: Der Mindestlohn wird ab dem 1. Januar 2026 von bisher 12,82 Euro auf 13,90 Euro pro Stunde erhöht. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit geringem Einkommen profitieren damit direkt zum Jahresbeginn von mehr Geld auf dem Konto.
Auch Familien dürfen sich über eine kleine Verbesserung freuen: Das Kindergeld steigt um vier Euro pro Kind und Monat. Eltern erhalten ab 2026 259 Euro pro Kind.
Energie wird günstiger – zumindest etwas: Ab 2026 entfallen bestimmte Abgaben auf Strom und Gas, andere Kosten übernimmt der Staat. Für einen durchschnittlichen Zwei-Personen-Haushalt mit normalem Verbrauch kann das eine Ersparnis von bis zu 160 Euro pro Jahr bedeuten.
Restaurants zahlen ab 2026 dauerhaft nur noch 7 Prozent Mehrwertsteuer auf Speisen – eine Maßnahme, die bereits in der Corona-Zeit zeitweise galt. Gäste sollten allerdings nicht automatisch mit günstigeren Preisen rechnen: Viele Betriebe wollen die Entlastung nutzen, um gestiegene Personal- und Warenkosten auszugleichen.
Mobilität kostet mehr: Das beliebte Deutschlandticket wird ab 2026 fünf Euro teurer. Der neue Preis liegt dann bei 63 Euro im Monat.
Auch für Autofahrer und Autofahrerinnen gibt es schlechte Nachrichten: Der CO₂-Preis steigt weiter. Das macht sich an der Zapfsäule bemerkbar: Benzin und Diesel könnten rund drei Cent pro Liter teurer werden.
Eine neue Abgabe betrifft vorerst nur Bayern: Ab Mitte 2026 wird dort der sogenannte Wassercent eingeführt. Pro Person und Jahr sollen rund fünf Euro anfallen. Der Freistaat will damit den bewussteren Umgang mit Grundwasser fördern.
Ein weiteres Thema betrifft viele junge Erwachsene: Die Bundeswehr verschickt ab 2026 Fragebögen an Bürgerinnen und Bürger – mit Fragen zu Fitness, Motivation und der grundsätzlichen Bereitschaft zum Wehrdienst.
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