Halloween-Nacht in Ostbayern: Polizei meldet Ruhestörungen, Sachbeschädigungen und mehrere Verletzte. Besonders gefährlich waren Funde von Nadeln und Schrauben in Halloween-Süßigkeiten. Auch in Landshut wurden manipulierte Süßigkeiten entdeckt.
Die Halloween-Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November hat die Polizei in der Oberpfalz und in Niederbayern mehrfach beschäftigt. Neben Ruhestörungen und Sachbeschädigungen kam es auch zu Streitigkeiten mit mehreren Leichtverletzten. Insgesamt verlief Halloween in der Oberpfalz aus Sicht der Polizei aber weitgehend ruhig.
Ruhestörungen und Streitigkeiten in der Oberpfalz
Vor allem zu laute Musik und Lärm sorgten in der Oberpfalz für Polizeieinsätze. Vereinzelt wurden außerdem Gegenstände beschädigt, Eier geworfen und Böller gezündet. Einige Streitigkeiten eskalierten, dabei wurden mehrere Menschen leicht verletzt.
Landkreis Kelheim: Unbekannte werfen Kürbisse auf die Straße
Auch im Landkreis Kelheim musste die Polizei in der Halloween-Nacht zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Die Gründe waren ähnlich wie in der Oberpfalz.
Unter anderem warfen Unbekannte zahlreiche Kürbisse von einem Selbstzahlerstand auf die Straße. Dabei entstand ein Sachschaden im dreistelligen Bereich.
Gefährliche Halloween-Süßigkeiten in Landshut entdeckt
Besonders besorgniserregend sind Funde von Schrauben und Nadeln in Halloween-Süßigkeiten. An mehreren Orten in Bayern wurden solche gefährlichen Gegenstände in gesammelten Süßigkeiten entdeckt.
Auch in Landshut fanden sich spitze Metallteile in Kaubonbons und Schokoriegeln.
Polizei warnt: Halloween-Süßigkeiten vor dem Essen kontrollieren
Wegen der gefährlichen Funde warnt die Polizei davor, gesammelte Halloween-Süßigkeiten ungeprüft zu essen. Eltern und Kinder sollten die Süßigkeiten vor dem Verzehr sorgfältig kontrollieren, um mögliche Verletzungen durch versteckte Metallteile zu vermeiden.