Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg hat am 28. Januar mehrere Hausdurchsuchungen im Zusammenhang mit Kinder- und Jugendpornografie durchgeführt. Insgesamt wurden sechs Objekte in der Stadt und im Landkreis Schwandorf sowie im Landkreis Amberg-Sulzbach durchsucht. Ziel der Maßnahmen war es, Besitz, Verbreitung und Herstellung entsprechender Inhalte zu verfolgen.
Unterstützt wurden die Ermittler vom Einsatzzug Amberg. Insgesamt waren über 30 Polizeikräfte im Einsatz. Dabei vollzog die Polizei elf Durchsuchungsbeschlüsse.
Die Bekämpfung von Sexualdelikten, insbesondere von Kinderpornografie, zählt zu den zentralen Aufgaben des Polizeipräsidiums Oberpfalz. Die Zahlen bewegen sich seit Jahren auf einem hohen Niveau – zuletzt mit einem Anstieg von 49,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Fallzahlen Kinderpornografie in der Oberpfalz:
2024: 538 Fälle
2023: 360 Fälle
2022: 551 Fälle
2021: 407 Fälle
2020: 247 Fälle
Die Aufklärungsquote lag 2024 bei 84,8 Prozent – ein beachtlicher Wert, der laut Polizei zeigt, wie intensiv in diesem Bereich gearbeitet wird. Dennoch bleibe die Ermittlungsarbeit weiterhin eine dauerhafte Herausforderung.