Zu hohe Geschwindigkeit ist eine der häufigsten Ursachen für tödliche Verkehrsunfälle in Bayern. Rund ein Viertel der schweren Unfälle im vergangenen Jahr geht darauf zurück. Gleichzeitig steigt die Zahl der Tempoverstöße seit Jahren. Deshalb setzt die Polizei verstärkt auf Kontrollen – besonders in dieser Woche beim sogenannten Blitzermarathon.
In Ostbayern wurde in dieser Woche besonders genau hingeschaut – beziehungsweise gemessen. Wer unterwegs war, konnte vielerorts Lasermessgeräte und andere Kontrolltechnik sehen. Vor allem am heutigen Höhepunkt des Blitzermarathons waren zahlreiche Messstellen im Einsatz.
Allein in der Oberpfalz waren mehr als 80 Messstellen besetzt. Rund 200 Einsatzkräfte kontrollierten die Geschwindigkeit auf den Straßen. Die Aktion ist Teil einer europaweiten Kontrollwoche, die jedes Jahr durchgeführt wird.
Der Polizei und dem Innenministerium geht es beim Blitzermarathon nicht in erster Linie um Strafen. Vielmehr soll die Aktion die Verkehrsteilnehmer wachrütteln und das Bewusstsein für Geschwindigkeit schärfen. Deshalb wird der Blitzermarathon auch im Vorfeld umfangreich angekündigt.
Unabhängig von der Aktionswoche gilt laut Polizei immer derselbe Grundsatz: Fuß vom Gas – für mehr Sicherheit auf den Straßen in Ostbayern.