Die anhaltende Hitze und Trockenheit machen den Landwirten in der Oberpfalz zu schaffen. Nicht nur bei Kartoffeln droht eine schlechte Ernte. Auch Bauern mit anderen Feldfrüchten und Betriebe mit Viehzucht stehen unter Druck. Der Bayerische Bauernverband fordert deshalb finanzielle Unterstützung vom Staat.
Eine halbe Milliarde Euro Staatszuschuss für die Landwirtschaft fordert der Bayerische Bauernverband. Ohne diese Unterstützung könnten Betriebe aufgeben, warnt Verbandspräsident Felßner.
Neben hohen Kosten und schwierigen Märkten belastet die Bauern in diesem Jahr vor allem die schlechte Ernteprognose. Monatelange Dürre und anhaltende Hitze haben die Bedingungen auf den Feldern deutlich verschlechtert.
Bei den Kartoffeln wurde das Ausmaß der Probleme in dieser Woche bereits deutlich. Die Folgen der extremen Wetterbedingungen treffen allerdings nicht nur Kartoffelbauern. Auch Landwirte mit anderen Feldfrüchten sowie Betriebe mit Viehzucht sind betroffen.
Neben den 500 Millionen Euro Unterstützung fordert der Bauernverband eine höhere Agrardieselrückvergütung. Außerdem sollen Direktzahlungen aus EU-Mitteln vorgezogen werden.
Die Landwirte seien es zwar gewohnt, mit der Natur und wechselnden Wetterbedingungen zu arbeiten. Die Situation in diesem Jahr sei jedoch extrem.