In Niederbayern und der Oberpfalz haben die Regierungen der beiden Bezirke erneut Luftbeobachtungsflüge angeordnet. Grund ist die aktuell erhöhte Waldbrandgefahr in Ostbayern.
Geflogen wird ab sofort und noch bis einschließlich 1. Mai. Die Maschinen sind dabei mehrmals täglich über den Wäldern unterwegs, um mögliche Brandherde frühzeitig zu erkennen.
Mit den Flügen reagieren die Behörden auf die anhaltend hohe Gefahr von Waldbränden. Durch die Kontrollen aus der Luft sollen Feuer schnell entdeckt und größere Schäden verhindert werden.
Die Maßnahme betrifft weite Teile von Niederbayern und der Oberpfalz. Die Beobachtungsflüge sind zeitlich befristet und laufen zunächst bis zum 1. Mai.
Angesichts der angespannten Lage richtet sich ein klarer Appell an die Menschen in der Region: In Waldgebieten ist besondere Vorsicht geboten. Offene Feuer sollen unbedingt vermieden werden.
Zudem gilt in allen Wäldern ein striktes Rauchverbot. Auch Fahrzeuge sollten nicht auf leicht entzündbaren Wiesen oder Waldwegen abgestellt werden, um das Risiko eines Brandes weiter zu reduzieren.
Die Behörden setzen neben der Luftüberwachung vor allem auf die Mithilfe der Bevölkerung, um Waldbrände in Ostbayern zu verhindern.