Die IG Metall Regensburg übt scharfe Kritik am Unternehmen Mahle. Im Mittelpunkt steht der Standort in Neustadt an der Donau. Nach Angaben der Gewerkschaft werde derzeit mit einem Investor über den Verkauf des Betriebsgeländes und der Werkshallen gesprochen.
Nach Darstellung der IG Metall soll der Investor jedoch nicht beabsichtigen, den Betrieb selbst zu übernehmen. Stattdessen gehe es darum, die Immobilien zu kaufen und anschließend an Mahle zurückzuvermieten.
Aus Sicht der Gewerkschaft wäre dies ein deutliches Warnsignal. Sie wertet diesen Schritt als möglichen Beginn einer Abwicklung und Verlagerung des Standorts Neustadt an der Donau.
Eine Unternehmenssprecherin von Mahle äußerte sich zu den Vorwürfen. Wörtlich heißt es:
„Die Automobilindustrie befindet sich im Wandel. Daher prüft MAHLE im Rahmen der Transformation alle Optionen. Es ist jedoch keine Entscheidung gefallen.“