Seit Tagen steigen die Temperaturen auf über 30 Grad. Während viele Menschen die Hitze im Schatten oder in Innenräumen vermeiden, arbeiten Beschäftigte auf Baustellen weiterhin unter freiem Himmel. In Neustadt an der Donau wurden deshalb die Arbeitszeiten angepasst, um die Belastung durch Hitze und direkte Sonneneinstrahlung zu verringern.
Schwere Arbeit in der prallen Sonne
Auf der Baustelle in Neustadt an der Donau leisten die Straßenbauarbeiter trotz der hohen Temperaturen körperlich anstrengende Arbeit. Während Passanten Schutz vor der Sonne suchen, wird auf der Baustelle weitergearbeitet. Allerdings endet der Arbeitstag bereits um 14.30 Uhr, da die Belastung durch Hitze und UV-Strahlung anschließend zu groß wird.
Kein Anspruch auf Hitzefrei
Einen gesetzlichen Anspruch auf Hitzefrei gibt es für Beschäftigte auf dem Bau nicht. Nach den Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes und der BG BAU sind Arbeitgeber jedoch verpflichtet, gesundheitliche Risiken durch Hitze und Sonneneinstrahlung so weit wie möglich zu reduzieren.
Gesundheit hat Vorrang
Bauleiter Max Rühl setzt deshalb auf angepasste Arbeitszeiten und weitere Schutzmaßnahmen, um gesundheitliche Schäden bei den Mitarbeitern zu verhindern. Auch wenn dadurch bei den aktuellen Temperaturen nicht die gleiche Arbeitsleistung wie an kühleren Tagen möglich ist, steht für ihn der Gesundheitsschutz an erster Stelle.