Mehr als 8 Jahre nach Beginn der Regensburger Spendenaffäre hat heute eines der aufsehenerregendsten Politverfahren Bayerns ein vorläufiges Ende gefunden. Vor dem Landgericht München I ist das Urteil gegen den früheren Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs gefallen. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe wegen Vorteilsnahme gefordert, die Verteidigung plädierte auf Freispruch. Im Mittelpunkt stand einmal mehr die Frage: Haben Wahlkampfspenden Einfluss auf politische Entscheidungen genommen. Das Gericht meint Ja.