Thomas Gotthardt führt bayerisches Wirtschaftsministerium vorerst weiter
Nach dem Tod von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger stellt sich die Frage nach seiner Nachfolge. Bis eine Entscheidung getroffen wird, übernimmt Staatssekretär Thomas Gotthardt von den Freien Wählern übergangsweise die Leitung des bayerischen Wirtschaftsministeriums. Bei einer Pressekonferenz in München wurde deutlich, wie groß die Betroffenheit unter den Mitarbeitern ist.
Thomas Gotthardt genießt volles Vertrauen
Bei der Pressekonferenz am Morgen betonte Amtschefin Sabine Jarothe, dass Thomas Gotthardt das volle Vertrauen der Mitarbeiter genieße. Der Staatssekretär soll die Arbeit des Ministeriums zunächst fortführen. Gleichzeitig wurde deutlich, welche große Lücke der Tod von Hubert Aiwanger im Wirtschaftsministerium hinterlässt.
Wirtschaftspolitik und Energiewende sollen fortgeführt werden
Hubert Aiwanger galt als engagierter und verlässlicher Ansprechpartner für die bayerische Wirtschaft. An dieser engen Zusammenarbeit soll sich auch nach seinem Tod nichts ändern.
Das bayerische Wirtschaftsministerium will die Energiewende im Sinne Aiwangers weiter vorantreiben. Auch die politische Präsenz in Berlin und Brüssel soll aufrechterhalten werden.
Freie Wähler entscheiden über Nachfolge
Wer neuer bayerischer Wirtschaftsminister wird, ist derzeit noch offen. Das Vorschlagsrecht für die Nachfolge liegt bei den Freien Wählern. Die Fraktion muss entscheiden, wer künftig an der Spitze des Wirtschaftsministeriums stehen soll.
Voraussichtlich in der kommenden Woche soll ein öffentlicher Trauerakt für Hubert Aiwanger stattfinden. Erst danach könnte die Entscheidung über seine Nachfolge fallen. Bis dahin führt Thomas Gotthardt das Ministerium kommissarisch weiter.