Die Vogelgrippe (H5N1) hat den Landkreis Straubing-Bogen erreicht. Wie das Landratsamt mitteilt, sind in der vergangenen Woche 24 Hühner verendet. Untersuchungen bestätigten inzwischen den Nachweis des Geflügelpestvirus.
Der restliche Bestand von rund 70 Tieren soll getötet werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Zudem wurden eine Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern und eine Überwachungszone mit zehn Kilometern rund um den Ort des Ausbruchs eingerichtet.
Nach Einschätzung des Veterinäramts besteht in den kommenden Tagen und Wochen eine akute Gefährdung für im Freien gehaltenes Nutz- und Hausgeflügel. Alle Geflügelhalter sind verpflichtet, die Biosicherheits- und Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten.
Auch Hunde und Katzen sollten in den Uferbereichen von Gewässern nicht unbeaufsichtigt bleiben, da dort ein Kontakt zu toten oder infizierten Wildvögeln möglich ist. Durch direkten Kontakt könnten die Erreger weitergetragen werden.