Nach dem außergewöhnlichen Fall in Berngau bleiben Waffenkontrollen ein wichtiges Thema. Der Tatverdächtige war Sportschütze, seine Waffen waren registriert. Auch im Landkreis Regensburg werden die Kontrollen weiterhin unangekündigt durchgeführt. Wie es künftig weitergeht, soll mit den Kreisverwaltungsbehörden besprochen werden.
Der Tatverdächtige aus Berngau war kein Jäger, sondern Sportschütze. Sämtliche Waffen, die bei ihm gefunden wurden, waren registriert. Zum möglichen Motiv gibt es bislang keine neuen Erkenntnisse.
Bereits vor drei Jahren war der Mann kontrolliert worden. Eine weitere Kontrolle war für 2024 vorgesehen, scheiterte jedoch. Warum es nun erneut zu einer Kontrolle kam, ist derzeit noch unklar.
Auch im Landkreis Regensburg gehören Waffenkontrollen zum Alltag. Rund 4.600 Waffenbesitzer sind hier registriert. Die Kontrollen erfolgen grundsätzlich unangekündigt.
Dabei überprüfen die Mitarbeiter unter anderem, ob die Waffen sicher aufbewahrt werden und ob der tatsächliche Waffenbestand mit den Angaben übereinstimmt.
Wer gegen die geltenden Vorschriften verstößt, muss mit waffenrechtlichen Maßnahmen rechnen. Im schlimmsten Fall kann die Erlaubnis zum Waffenbesitz entzogen werden.
Trotz des außergewöhnlichen Falls in Berngau sollen die Kontrollen auch weiterhin konsequent und mit Augenmaß durchgeführt werden. Wie die Waffenkontrollen künftig organisiert werden, soll nun mit den Kreisverwaltungsbehörden besprochen werden.