Wandern, Rad fahren oder mit dem Schiff unterwegs sein – rund um Kloster Weltenburg und entlang der Donau gibt es zahlreiche Möglichkeiten für einen Ausflug. Wer von Kelheim aus Richtung Weltenburg unterwegs ist, kommt dabei an einem besonderen Ort vorbei: dem Klösterl. Doch derzeit stehen Besucher vor verschlossenen Türen.
Das Klösterl bei Kelheim, direkt an der Donau gelegen, blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bis zur Corona-Pandemie wurde hier gegessen, getrunken, gefeiert und auch gebetet. Der ehemalige Biergarten mit Felsenkirche war über viele Jahre ein beliebtes Ziel für Ausflügler.
Heute zeigt sich ein anderes Bild: Das Gelände ist geschlossen. Viele Spaziergänger und Radfahrer wundern sich darüber – und fragen nach.
Die Familie Riemann, seit über 25 Jahren Eigentümer des rund dreieinhalbtausend Quadratmeter großen Anwesens, hatte ursprünglich geplant, das Klösterl wieder zu eröffnen. Doch auch in diesem Jahr bleibt es zu – aus gesundheitlichen Gründen.
Fest steht inzwischen: Hermann Riemann und seine Frau werden das Klösterl nicht mehr selbst weiterbetreiben. Stattdessen soll das besondere Grundstück verkauft und in neue Hände übergeben werden.