Mehrere Kommunen im Landkreis Kelheim ziehen beim Hochwasserschutz an einem Strang. Entlang der Abens haben sich Städte und Märkte zusammengeschlossen, um künftig besser auf Starkregen und Unwetter vorbereitet zu sein.
Mit dem gemeinsamen Projekt AQUA Abens sollen in den kommenden zwei Jahren konkrete Maßnahmen entwickelt und vor Ort umgesetzt werden. Ziel ist es, nicht nur einzelne Orte, sondern die gesamte Region entlang des Flusses besser zu schützen.
Beteiligt an dem Hochwasser-Schutz-Projekt sind unter anderem Mainburg, Siegenburg, Abensberg und Neustadt an der Donau. Sie reagieren damit auf ein bekanntes Problem: Bei Starkregen verwandelt sich die Abens immer wieder in einen reißenden Fluss. Ganze Landstriche werden überflutet.
Da Hochwasser selten nur einen einzelnen Ort betrifft, sollen nun Lösungen für die gesamte Region erarbeitet werden.
Der offizielle Startschuss für das Pilot- und Forschungsprojekt AQUA Abens fiel am 1. April. In den kommenden zwei Jahren werden verschiedene Arbeitspakete umgesetzt und direkt vor Ort entwickelt.
Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf knapp 200.000 Euro.