Der Bau neuer Windkraftanlagen basiert auf einem gesetzlichen Auftrag: Bundesweit müssen Flächen für die Windkraft ausgewiesen werden. In Bayern geschieht dies über den Regionalplan, der regelt, wo Windräder grundsätzlich gebaut werden dürfen – und wo nicht. Einer dieser vorgesehenen Standorte liegt in der Nähe von Laaber, wo heute noch offene Wiesen und Felder das Landschaftsbild prägen.
Vor Ort gibt es jedoch teils massive Bedenken gegen das geplante Windvorranggebiet. Viele Menschen aus Laaber sorgen sich unter anderem um Lärmbelastung und den Schattenwurf durch die Windräder. Diese möglichen Beeinträchtigungen führen dazu, dass sich Teile der Bevölkerung aktiv gegen das Projekt stellen.
Einige Anwohnerinnen und Anwohner sind inzwischen zur Regierung der Oberpfalz gegangen. Sie fordern, dass die vorgesehene Fläche noch einmal überprüft wird. Parallel dazu hat auch die Gemeinde Laaber ein Schreiben ihres Anwalts eingereicht, um ihre rechtlichen Bedenken geltend zu machen.