Social Media ist längst fester Bestandteil des Wahlkampfs – auch in Ostbayern. Für unser Video haben wir uns verschiedene Kandidatinnen und Kandidaten aus der Region angeschaut und verglichen, wie präsent sie online sind.
Dabei zeigt sich: Die Online-Auftritte sind sehr unterschiedlich. Eigene Homepages spielen oft nur noch eine Nebenrolle, viele setzen stattdessen vor allem auf Social Media. Während manche Kandidaten mit professionellen Kampagnen-Seiten auftreten, sind andere vor allem über Partei- oder Verbandsseiten auffindbar.
Astrid Freudenstein in Ranking vorne dabei
Bei den Follower-Zahlen gibt es deutliche Unterschiede. Eine Studie bescheinigt etwa Astrid Freudenstein eine starke Präsenz auf Instagram, Facebook, Threads und X. Andere schneiden dort schwächer ab – wobei Plattformen wie TikTok in diesem Ranking gar nicht berücksichtigt werden.
Gerade auf TikTok zeigt sich ein eigenes Bild: Hier ist Christl Fischer mit über 11.000 Followern besonders stark vertreten. Viele andere Kandidaten erreichen dort nur einige Hundert oder wenige Tausend Menschen.
Auf Instagram liegt im Landkreis Regensburg Tanja Schweiger vorne, während in der Stadt Regensburg Astrid Freudenstein die meisten Follower hat. Auch Inhalte und Strategien unterscheiden sich: von persönlichen Videoansprachen über Collabs bis hin zu Unterstützer-Videos.
Andere Plattformen
Auf Facebook wird es teils unübersichtlich – mit mehreren Profilen, unterschiedlichen Seiten-Typen und stark variierenden Follower-Zahlen.
Andere Plattformen wie Bluesky spielen bislang kaum eine Rolle. Threads wird unterschiedlich intensiv genutzt.
Unterm Strich zeigt sich: Die Politikerinnen und Politiker in Ostbayern setzen sehr verschieden auf ihre Online-Präsenz – mit klaren Unterschieden je nach Plattform, Erfahrung und Strategie.