Beim Landesentscheid des forstlichen Wettbewerbs Bayern am Goldberg in Kelheim traten Mitte Mai 50 Auszubildende aus der Landwirtschaft gegeneinander an. Neben Geschick im Umgang mit der Motorsäge spielte vor allem das Thema Sicherheit im Wald eine zentrale Rolle. Sieger wurde am Ende Andreas Achatz, der sich über eine Stihl-Motorsäge im Wert von 900 Euro freuen durfte.
Baumansprache als wichtiger Teil des Wettbewerbs
Wer an den Wald denkt, denkt vielleicht an Spaziergänge oder daran, Bäume zu erkennen. Beim forstlichen Wettbewerb ging es aber auch um etwas ganz anderes: die sogenannte Baumansprache.
Darunter versteht man die genaue Beurteilung eines Baumes, bevor dieser gefällt wird. Dabei müssen Eigenschaften und mögliche Risiken erkannt werden, um anschließend die richtigen Entscheidungen zu treffen. Diese Einschätzung gehört zu den wichtigsten Grundlagen für sicheres Arbeiten im Wald.
Mehr als nur Motorsägen-Einsatz
Die Baumansprache war allerdings nur ein Teil des Wettbewerbs. Die Teilnehmer mussten in mehreren Disziplinen zeigen, dass sie die Arbeit im Wald sicher beherrschen.
Besonders wichtig war etwa der Spannungssimulator. Hier wird trainiert, wie umgestürzte Bäume, die häufig unter starker Spannung stehen, richtig geschnitten werden. Fehler können dabei schnell gefährlich werden.
Präzision entscheidet über Erfolg
Nicht nur Kraft, sondern vor allem Genauigkeit war gefragt. Beim sogenannten Vorhängerschnitt kommt es darauf an, einen Baum exakt in die gewünschte Richtung fallen zu lassen.
Die 50 Nachwuchskräfte aus ganz Bayern zeigten dabei ihr Können. Nachwuchsprobleme scheint es in diesem Bereich aktuell nicht zu geben.
Andreas Achatz holt sich den Sieg
Am Ende setzte sich Andreas Achatz gegen die Konkurrenz durch. Als Sieger durfte er eine nagelneue Stihl-Motorsäge im Wert von 900 Euro mit nach Hause nehmen.
Der forstliche Wettbewerb war damit nicht nur ein Wettkampf, sondern vor allem eine wichtige Erfahrung rund um Sicherheit und richtiges Arbeiten im Wald.