Auf der Kellerwiese in Kelheim fand am 12. und 13. Juni erneut das Jukuu Festival statt. Für viele Musikfans in Ostbayern ist die Veranstaltung längst ein fester Termin. In diesem Jahr stand das Festival jedoch unter besonderen Vorzeichen: Die Zukunft von Jukuu ist ungewiss.
Der Auftakt am Freitagnachmittag verlief alles andere als sommerlich. Pünktlich zum Start des Jukuu Festivals regnete es in Strömen. Dennoch ließen sich Besucher und Musiker die Stimmung nicht verderben.
Den Anfang auf der Bühne machte die Band Blurry Nights, die trotz des schlechten Wetters für gute Stimmung auf der Kellerwiese sorgte.
Die Organisatoren blicken mit Sorge auf die wirtschaftliche Situation des Festivals. Der entscheidende Punkt sind die steigenden Kosten und das damit verbundene finanzielle Risiko.
Dabei kann das Festival auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die Wurzeln von Jukuu reichen bis in die 1990er Jahre zurück. Seitdem bietet die Veranstaltung vor allem Newcomern eine Bühne. Organisiert wird das Festival vollständig ehrenamtlich.
Auch nach dem verregneten Start lief das Festival am Freitag und Samstag erfolgreich weiter. Zu den Höhepunkten gehörte der Auftritt von Bruckner am Samstagabend.
Ob dies tatsächlich das letzte Jukuu Festival gewesen ist, steht allerdings noch nicht fest. Eine endgültige Entscheidung soll erst nach einem Kassensturz fallen. Nach Angaben der Organisatoren gibt es jedoch vorsichtigen Optimismus, dass das Festival auch künftig eine Zukunft haben könnte.