Der Mobilitätsausschuss des Landkreises Kelheim hat sich in dieser Woche mit mehreren Themen beschäftigt – darunter der Ausstieg des Landkreises aus dem Regensburger Verkehrsverbund (RVV). Diese Entscheidung stößt auf Kritik, vor allem von Pendlern, die bisher das RVV-Ticket genutzt haben.
Seit Anfang Januar gelten die RVV-Tickets in Zügen nur noch bis Sinzing, nicht mehr wie zuvor bis Neustadt. Damit müssen viele Bahnfahrer, die regelmäßig zwischen dem Landkreis Kelheim und Regensburg pendeln, zusätzliche Tickets kaufen.
Der Landkreis Kelheim begründet den Schritt mit jährlichen Kosten von rund 165.000 Euro, die durch den Ausstieg eingespart werden können. Diese Sparmaßnahme kommt allerdings nicht bei allen gut an.
Mit seiner Kritik ist Ulreich nicht allein. Er hat mittlerweile eine Petition gestartet, um auf die Situation aufmerksam zu machen und möglicherweise eine Rückkehr zum alten System zu erreichen.