Nächste Woche beginnen in Bayern die Schulen nach den Sommerferien. Während es bayernweit offene Lehrerstellen und Platzprobleme an Gymnasien gibt, ist die Lage im Landkreis Kelheim deutlich entspannter. Das Schulamt hat am Donnerstag informiert, dass die Grund- und Mittelschulen dort gut aufgestellt sind.
An den 24 Grundschulen, 10 Mittelschulen und einer Volksschule im Landkreis steigt die Zahl der Schülerinnen und Schüler weiter an – rund 200 mehr als 2024. Bei den Schulanfängern gibt es hingegen einen leichten Rückgang von zehn Kindern im Vergleich zum Vorjahr.
Besonders positiv: Die Schulen sind mit ausreichend Lehrkräften versorgt. Das ermöglicht nicht nur einen regulären Unterricht, sondern auch Förderstunden und zusätzliche Angebote. Mit 34 neuen Lehrkräften kommt zudem frischer Wind an die Schulen im Landkreis.
Trotz der stabilen Situation gibt es Themen, die die Schulen im Landkreis Kelheim fordern. Dazu zählen vor allem Digitalisierung und der Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Hier soll ein kritisch reflektierter Einsatz im Unterricht im Vordergrund stehen.
Wie bereits in den vergangenen Jahren liegt ein Schwerpunkt an den Mittelschulen wieder auf der Berufsorientierung. Dieses Profil gilt als Alleinstellungsmerkmal der Schulart im bayerischen Bildungssystem.