Die anhaltende Hitze und ausbleibender Regen sorgen für immer niedrigere Pegelstände der Donau. In Kelheim hat das gravierende Folgen für die Personenschifffahrt: Drei von vier Ausflugsschiffen können aktuell nicht fahren. Das trifft auch Hotels, Restaurants und weitere touristische Betriebe in der Region.
Die Donau ist normalerweise ein wichtiger Anziehungspunkt für Touristen in Kelheim. Doch derzeit ist vom gewohnten Ausflugsverkehr kaum etwas zu sehen. Die anhaltende Hitze und der fehlende Regen lassen den Pegel der Donau immer weiter sinken. Deshalb können viele Ausflugsschiffe ihre Strecken nicht mehr befahren.
Besonders betroffen ist die Strecke durch den Donaudurchbruch bei Weltenburg. Fahrten zwischen Kelheim und dem Kloster Weltenburg müssen derzeit abgesagt werden. Aktuell ist nur noch eines von vier Schiffen im Einsatz. Für die Personenschifffahrt hat das massive wirtschaftliche Folgen: Der Umsatz ist nach Angaben der Betreiber um rund 95 Prozent eingebrochen.
Die Auswirkungen des Niedrigwassers gehen weit über die Schifffahrt hinaus. Weil viele Ausflüge ausfallen, bleiben auch Besucher aus. Das bekommen Hotels, Restaurants und weitere touristische Betriebe in der Region deutlich zu spüren.
Sollte sich das Wetter künftig häufiger so entwickeln, könnte das für die Tourismusregion zu einem dauerhaften Problem werden. Entlastung würde vor allem ergiebiger Regen im Einzugsgebiet der Donau bringen. Bis der Pegel nachhaltig steigt, bleiben jedoch viele Schiffe am Anleger – und damit ein wichtiger Teil des touristischen Angebots in Kelheim.