Vier Wochen Stillstand, ein Tag Schifffahrt und dann erneut eine Zwangspause: Der niedrige Wasserstand der Donau sorgt in diesem Sommer weiterhin für Probleme auf der Strecke zwischen Kelheim und dem Kloster Weltenburg. Nach der Wiederaufnahme der Fahrten am Samstag sank der Pegel in der Nacht auf Sonntag plötzlich um rund 40 Zentimeter.
Seit Ende Juni macht der niedrige Wasserstand der Donau der Kelheimer Schifffahrt immer wieder zu schaffen. Zuletzt standen die Schiffe auf der Strecke zwischen Kelheim und Weltenburg vier Wochen lang komplett still.
Dann reichte der Wasserstand endlich wieder für den Betrieb. Am Samstag konnten die Schiffe nach der langen Zwangspause wieder starten.
Die Freude über die Rückkehr der Schifffahrt hielt allerdings nicht lange an. In der Nacht auf Sonntag fiel der Pegel der Donau plötzlich um rund 40 Zentimeter.
Damit ist erneut unklar, wann die Schiffe zwischen Kelheim und dem Kloster Weltenburg wieder dauerhaft fahren können. Die weitere Entwicklung hängt vor allem vom Wasserstand ab.
Für die Schifffahrt sind die erneuten Ausfälle nicht nur ärgerlich. Jeder Tag, an dem die Schiffe im Hafen bleiben, bedeutet keine Fahrten und keine Einnahmen. Gleichzeitig laufen die Kosten weiter.
Nach vier Wochen Stillstand und nur einem Tag Normalbetrieb heißt es für die Kelheimer Schifffahrt deshalb erneut warten. Wann die Strecke zwischen Kelheim und Weltenburg wieder regulär befahren werden kann, hängt vom Wasserstand der Donau ab.