Judoka Timo Cavelius reagiert auf die Aussagen seines Gegners Akaki Japaridze. Cavelius widerspricht der Darstellung, er habe den Georgier mit seinem Jubel provozieren oder beleidigen wollen.
Nach Angaben von Cavelius richtete sich der Jubel nach dem gewonnenen Kampf an sein eigenes Team und nicht gegen seinen Gegner.
„Dieser Jubel galt meinem eigenen Team und war Ausdruck der Freude über den gewonnenen Kampf. Ich möchte ausdrücklich klarstellen, dass es zu keinem Zeitpunkt meine Absicht war, Akaki Japaridze als Sportler zu demütigen oder ihn aufgrund seiner Herkunft, seiner Nationalität oder seiner Identität als georgischer Mann zu beleidigen“
Die Erklärung seines Gegners lässt Timo Cavelius allerdings nicht gelten. Selbst wenn sein Jubel bei Japaridze negative Emotionen ausgelöst haben sollte, könne dies nach Ansicht von Cavelius einen solchen Gewaltexzess weder erklären noch rechtfertigen.
Cavelius betont zudem, dass er Japaridze weder verbal beleidigt noch körperlich angegriffen habe.