Schock und Trauer in Bayern: Hubert Aiwanger ist tot. Der stellvertretende Ministerpräsident und bayerische Wirtschaftsminister wurde nach Medienberichten heute (4.11.2026) tot in einem Berliner Hotel aufgefunden.
Die Berliner Staatsanwaltschaft hat bestätigt, dass Bayerns Wirtschaftsminister und Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) tot in einem Berliner Hotel gefunden worden ist. Weitere Angaben machte ein Sprecher der Anklagebehörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur zunächst nicht.Wie die dpa erfuhr, hätte Aiwanger am Nachmittag bei der Eröffnung eines Hauptstadtbüros der Freien Wähler, deren Bundes- und Landesvorsitzender er ist, eine Rede halten sollen. Er habe sich aber aus gesundheitlichen Gründen abgemeldet und vertreten lassen. Später sei er nicht mehr erreichbar gewesen und schließlich leblos in seinem Zimmer entdeckt worden.
Zur Todesursache gab es zunächst keine Angaben. Aiwanger wurde 55 Jahre alt.
Hoffmann würdigt Aiwanger als „Vollblutpolitiker“
CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann hat den überraschend gestorbenen Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger als einen Bayern prägenden Vollblutpolitiker gewürdigt. «Die Nachricht vom plötzlichen Tod Hubert Aiwangers macht traurig und betroffen», schrieb Hoffmann der Deutschen Presse-Agentur. «Wir sind in Gedanken bei seiner Familie und seinen Freunden. Hubert Aiwanger war streitbar, aber unbestreitbar ein Vollblutpolitiker, der Bayern geprägt hat.»
dpa / KH / MF