Do., 30.04.2026 , 14:59 Uhr

Elsendorf: Nur zwei Tage vor Kriegsende – warum der Beschuss bis heute nachwirkt

Wir schauen zurück auf eine Zeit, die viele Menschen bis heute nicht vergessen haben: den Zweiten Weltkrieg. Während vor allem große Städte Ziel der Alliierten waren, traf es Ende April 1945 auch den kleinen Ort Elsendorf.

Artillerieangriffe erreichen Elsendorf

Am 27. April 1945 rücken amerikanische Truppen bis zur Donau vor. Schon aus der Ferne sind Artillerieangriffe zu hören. In Elsendorf breitet sich große Unruhe aus.

Frauen und Kinder suchen Schutz im Keller der Familie Hofbauer. Die Angst im Ort ist spürbar – niemand weiß, was als Nächstes passiert.

Granate zerstört Stall – Tiere sterben

Dann schlägt eine Granate ein und trifft einen Stall. Vier Rinder und drei Schweine kommen ums Leben. Einige Menschen werden durch Splitter und den enormen Druck der Explosion verletzt.

Bis heute erinnert ein alter Dachbalken an diese Nacht und die Zerstörung in Elsendorf.

Solidarität im Ort

Nach dem Angriff zeigt sich der Zusammenhalt im Dorf. Für die Familie Hofbauer sammelt der gesamte Ort Spenden, um den Verlust der Tiere auszugleichen.

Nur zwei Tage später marschieren amerikanische Soldaten in Elsendorf ein. Der Krieg ist vorbei. Doch die Erinnerung an den Artilleriebeschuss in Elsendorf bleibt – bis heute.

Das Thema wird heute (30. April 2026) ab 18:45 Uhr in der Sendung „Mein Landkreis Kelheim“ aufgegriffen.

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