Fr., 06.12.2024 , 13:43 Uhr

Chamerau: Wie werden Eisstöcke gemacht?

Eisstöcke aus Meisterhand: Gerhard Bock und seine Leidenschaft
In Chamerau, einem idyllischen Ort in Bayern, fertigt Gerhard Bock seit 60 Jahren Eisstöcke. Doch diese Handwerkskunst ist nichts für warme Sommertage – denn für die Nutzung seiner Werke braucht es Minusgrade. In seiner Werkstatt verbindet er Tradition mit Technik, um Eisstöcke herzustellen, die sich durch Qualität und Präzision auszeichnen.

Vom Holz bis zum Eisen: Der Entstehungsprozess

Im Laufe der Jahre hat Gerhard Bock seine Fertigungsmethoden immer weiter perfektioniert. Besonders innovativ ist die von ihm entwickelte Konstruktion für seinen Holzspalter. Mit dieser biegt er das Eisen für den Ring, den er nun als ersten Arbeitsschritt anfertigt. Selbst sein Heizungs­ofen kommt dabei zum Einsatz.

Ist der Ring fertig, geht es ans Holz: Schon im Sommer verleimt er Birnen- und Buchenholz, um im Winter daraus robuste und langlebige Eisstöcke zu fertigen. Der letzte Schliff folgt – und schließlich ist der Eisstock bereit, auf dem Eis zum Einsatz zu kommen.

Obwohl Gerhard Bock seit über sechs Jahrzehnten Eisstöcke baut, steht er selbst nicht mehr aktiv auf dem Eis. Stattdessen widmet er sich mit Leidenschaft dem Bau von Eisstöcken für andere – und wartet auf die kalten Temperaturen, die dieses besondere Hobby erst möglich machen.

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