Die Stützmauer in der Eichenstraße in Cham war lange ein Sorgenkind. Nach einem Einsturz im August 2021 wird nun an einer Lösung gearbeitet: Ein Neubau soll künftig die Stützfunktion übernehmen. Gleichzeitig entsteht dringend benötigter Wohnraum.
Immer wieder sorgte die Stützmauer in der Eichenstraße in Cham für Probleme. Im August 2021 ist ein Teil der Mauer abgebrochen und in einen benachbarten Garten gestürzt. Seitdem stellt sich die Frage, wie die Stabilität der Eichenstraße dauerhaft gesichert werden kann.
Die beschädigte Stützmauer machte deutlich: Ohne Lösung kann auch die geplante Sanierung der Eichenstraße nicht umgesetzt werden.
Jetzt nimmt eine Lösung langsam Form an. Rund zwei Jahre lang hat Projektentwickler Matthias Hiegl eng mit der Stadt Cham zusammengearbeitet.
Die Idee: Ein neues Gebäude soll künftig die Stützfunktion der Mauer übernehmen. Damit würde nicht nur die Eichenstraße in Cham gesichert, sondern gleichzeitig neuer Wohnraum geschaffen.
Gerade mit Blick auf steigende Mieten, hohe Nebenkosten und fehlende Wohnungen ist zusätzlicher bezahlbarer Wohnraum in der Region ein wichtiges Thema.
Das Projekt in der Eichenstraße in Cham soll nach aktuellen Planungen rund über sieben Millionen Euro kosten.
Davon werden 4,6 Millionen Euro vom Freistaat Bayern gefördert. Unterstützung kommt damit auch aus dem Landtag.
Der Baubeginn in der Eichenstraße ist für September oder Oktober vorgesehen. Spätestens Mitte 2028 soll das Projekt abgeschlossen sein.
Mit dem Neubau wird die Stabilität der Eichenstraße in Cham gesichert – und gleichzeitig entsteht neuer Wohnraum in Cham.