Pink steht im Oktober für Brustkrebs
Pink ist im Oktober mehr als nur eine Farbe. Weltweit steht der Brustkrebsmonat Oktober im Zeichen der Aufklärung und Aufmerksamkeit für die Erkrankung. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. In Deutschland erkrankt statistisch gesehen jede achte Frau im Laufe ihres Lebens daran.
Hinter diesen Zahlen stehen persönliche Schicksale, Ängste und Hoffnungen. Auch im Landkreis Cham gibt es Frauen, die selbst von Krebs betroffen sind und gemeinsam auf ihre Geschichten aufmerksam machen wollen.
Selbsthilfegruppe im Landkreis Cham gegründet
„In October we wear pink“ oder „I bin Optimist, Zefix“ – diese Sprüche auf den Oberteilen der Frauen sind mehr als nur Botschaften auf Kleidungsstücken. Sie stehen für Mut, Hoffnung und Lebenswillen.
Die Frauen haben eines gemeinsam: Sie haben oder hatten Krebs, die meisten von ihnen Brustkrebs. Neben der Erkrankung verbindet sie auch der Wunsch, sich gegenseitig zu unterstützen.
Im Oktober 2022 gründeten drei der betroffenen Frauen eine Selbsthilfegruppe für Frauen mit Krebs im Landkreis Cham. Dort können sie ihre Erfahrungen teilen, über Ängste sprechen und sich gegenseitig Kraft geben.
Gemeinsam gegen die Angst und für das Leben
Eine Krebsdiagnose verändert das Leben. Doch die Frauen aus dem Landkreis Cham wollen sich nicht allein von ihrer Krankheit bestimmen lassen. Ihr gemeinsamer Lebenswille und der gegenseitige Zusammenhalt stehen im Mittelpunkt.
Auch Andrea Wunderlich, Psychoonkologin bei der Bayerischen Krebsgesellschaft, beschäftigt sich mit den seelischen Belastungen, die eine Krebserkrankung mit sich bringt.
Mit pinker Kleidung auf Brustkrebs aufmerksam machen
Im Brustkrebsmonat Oktober setzen die Frauen aus dem Landkreis Cham ein sichtbares Zeichen. Mit pinker Kleidung und persönlichen Botschaften machen sie auf ihre Erfahrungen mit Krebs aufmerksam.
Dabei geht es nicht nur um die Erkrankung selbst, sondern auch um Mut, Zusammenhalt und Lebensfreude. Die Frauen wollen anderen Betroffenen zeigen, dass sie mit ihren Ängsten und Sorgen nicht alleine sind.