Die Flutbrücke in Cham gilt seit Jahren als Problemfall. Die wichtige Verkehrsader über den Regen ist marode und baufällig. Täglich nutzen rund 25.000 Autos die Verbindung. Nun beginnt der lange geplante Neustart: Der Abriss der alten Brücke hat begonnen.
Bereits seit vergangener Woche wird der Verkehr über eine eigens errichtete Umfahrung durch die Flutmulde geleitet. So bleibt die Strecke trotz der Bauarbeiten weiterhin befahrbar.
Jahrelang wurde geplant, jetzt ist es so weit: Die Arbeiten zum Abriss der Flutbrücke laufen an. Für die Stadt Cham ist das Projekt eine große Herausforderung. Schließlich zählt die Brücke zu den wichtigsten Verkehrsverbindungen im Stadtgebiet.
Dass täglich rund 25.000 Fahrzeuge unterwegs sind, zeigt die enorme Bedeutung der Strecke. Auch während der Bauphase soll der Verkehr deshalb weiterfließen.
Um den Verkehr aufrechtzuerhalten, wurde eine provisorische Umfahrung eingerichtet. Diese führt durch die Flutmulde. Die unmittelbare Nähe zum Regen erschwert allerdings die Bauarbeiten.
Für den Fall eines Hochwassers hat die Stadt Cham bereits entsprechende Vorkehrungen getroffen. So sollen mögliche Risiken während der Bauzeit minimiert werden.
Im besten Fall soll die neue Brücke im Dezember fertiggestellt sein. Die Kosten für das Projekt liegen bei rund vier Millionen Euro.
Doch damit endet das Vorhaben nicht. Im Anschluss ist ein neuer Hochwasserschutz geplant. Nur so kann langfristig sichergestellt werden, dass weiterhin täglich 25.000 Autos die zentrale Verkehrsader in Cham nutzen können.