Nach zwei Jahren mit dem Sozialdrama „Die Weber“ von Gerhard Hauptmann erwartet die Besucher der Waldfestspiele Bad Kötzting in diesem Sommer ein deutlich humorvolleres Stück. Auf dem Ludwigsberg wird heuer „Don Quichot“, die bayerische Fassung des Klassikers „Don Quijote“ von Miguel de Cervantes, aufgeführt.
Der weltberühmte Roman erschien bereits 1605. Für die Spielzeit 2026 wird der Stoff als komplett neue Inszenierung auf die Bühne gebracht. Künstlerischer Leiter Sascha Edenhofer setzt dabei auf eine frische Interpretation des Klassikers in bayerischer Sprache.
Der Festspielverein Bad Kötzting wurde 1989 gegründet. Seitdem wird auf dem Ludwigsberg jedes Jahr Theater gespielt. Viele Mitglieder stehen bereits seit der Gründung auf der Bühne. Inzwischen wirken sogar die Enkel der ersten Generation bei den Aufführungen mit – die Waldfestspiele verbinden damit gleich mehrere Generationen.
Rund 60 Mitwirkende gehören in diesem Jahr zum Ensemble der Waldfestspiele Bad Kötzting. Seit mehreren Monaten laufen die Proben. Aktuell finden die letzten Vorbereitungen auf und hinter der Bühne statt, bevor am Samstag die Premiere von „Don Quichot“ auf dem Ludwigsberg gefeiert wird.