Der Sonntag stand in Bad Kötzting wieder ganz im Zeichen der Pferde. Beim 36. Kötztinger Rosstag zogen mehr als 300 Pferde sowie rund 120 Gruppen und Wagen durch die Stadt. Im Mittelpunkt stand der große Festzug unter dem Motto „Landwirtschaft und Handwerk von damals“.
Der Kötztinger Rosstag wurde von der örtlichen Züchtergemeinschaft für Kaltblut- und Haflingerpferde ausgerichtet. In ihr sind Pferdezüchter aus dem gesamten Bayerischen Wald organisiert. Die Schirmherrschaft hat in diesem Jahr Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer übernommen.
Ab 13.30 Uhr konnten die Besucher rund 120 Gruppen und Wagen sowie zahlreiche historische landwirtschaftliche Geräte erleben. Zu sehen waren unter anderem Gabelwender, Mähmaschinen, Dreschwagen, Hakenzylinder sowie Sä- und Drillmaschinen.
Eine zentrale Rolle spielten beim 36. Kötztinger Rosstag die Pferde. Mehr als 300 Tiere sind als Zug- oder Reitpferde im Einsatz gewesen. Rund 40 Wagen wurden dabei mit vier oder sechs Pferden gefahren.
Mit dem Festzug erinnert die Veranstaltung an die Tradition der früheren Fuhrleute und an die Bedeutung der Pferde als Arbeitstiere in der Landwirtschaft. Jahr für Jahr verfolgen mehrere Tausend Zuschauer den Festzug mit historischen Wagen, Geschirren und alten landwirtschaftlichen Geräten.