Di., 21.04.2026 , 12:57 Uhr

Abensberg: Zwischen Nachhaltigkeit und Frühjahrsdeko – Unterricht, der Appetit macht

In Abensberg gibt es eine Schule, die sich ganz dem Alltag widmet. Kochen, planen, organisieren, Finanzen im Blick behalten – all das lernen Männer und Frauen an der Hauswirtschaftsschule Abensberg. Auf dem aktuellen Stundenplan: Frühling, frische Dekoration und ein festliches Menü.

Schon beim Betreten der Küche liegt ein verlockender Duft in der Luft. Vorspeise, Knödel, Gemüse, Fleisch und die passende Nachspeise entstehen hier Schritt für Schritt. Doch bevor das Essen serviert wird, steht zunächst das Tisch eindecken und Dekorieren auf dem Programm.

Festessen als Unterrichtsthema

Ein Festessen an der Hauswirtschaftsschule bedeutet klare Abläufe, viel Organisation und einen straffen Zeitplan. In der Küche müssen Geschmack, Konsistenz und Optik perfekt zusammenspielen.

Auch theoretische Inhalte gehören dazu. In Kleingruppen wird das Thema Festessen besprochen und das richtige Eindecken des Tisches geübt.

Nachhaltigkeit und bewusster Umgang mit Lebensmitteln

Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung ist der bewusste Umgang mit Lebensmitteln. Nachhaltigkeit spielt eine große Rolle, damit möglichst wenig verschwendet wird. Ziel ist es, alles zu verwerten – etwa auch Reste vom Geflügel sinnvoll weiterzuverarbeiten.

Mehr als nur Kochen

Was die Studierenden hier lernen, geht weit über Rezepte hinaus. Es geht um Organisation, Vorausdenken und darum, im oft hektischen Alltag den Überblick zu behalten – besonders wenn Familie, Beruf und Haushalt zusammenkommen.

Ein schön gedeckter Tisch und ein bewusst zubereitetes Essen können das Wohlbefinden steigern und den Alltag positiv verändern.

Für die Studierenden bedeutet die berufsbegleitende Ausbildung deshalb nicht nur neues Fachwissen, sondern auch mehr Freude und Sicherheit im eigenen Haushalt.

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