Was für viele kaum auffällt, kann Menschen mit Beeinträchtigung den Alltag deutlich erschweren. Schon eine kleine Kante kann für Menschen mit Rollstuhl oder Rollator zum Problem werden. Uwe Bopp von der Interessensgemeinschaft Inklusion weist darauf hin, dass bereits fünf Zentimeter zu hoch sein können.
Damit solche Hindernisse auf dem Gillamoos möglichst gar nicht erst entstehen, nimmt die Interessensgemeinschaft das Festgelände vor dem Start genau unter die Lupe.
Marion Huber-Schallner von der Interessensgemeinschaft Inklusion bewertet die Entwicklung positiv. In den vergangenen drei Jahren habe sich viel getan. Alle Festzelte seien barrierefrei erreichbar. Außerdem stehen auf dem Gillamoos zwei behindertengerechte Toiletten zur Verfügung.
Beim Rundgang kurz vor dem Start sind deshalb nur noch einige kleinere Probleme aufgefallen.
Wo es für Menschen mit Rollstuhl oder Rollator noch Schwierigkeiten gibt, sollen diese möglichst schnell behoben werden. Dabei arbeiten auf dem Gillamoos Festwirte, Beschicker, die Stadt und der Marktmeister zusammen.
Marktmeister Manfred Maier ist für die Hinweise der Interessensgemeinschaft dankbar. Werden beim Rundgang Probleme entdeckt, sollen diese schnell beseitigt werden. Damit soll einem möglichst barrierefreien Besuch des Gillamoos nichts mehr im Weg stehen.