Beim Gillamoos in Abensberg hat Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger die Politik der Bundesregierung kritisiert. Widersprüchliche Entscheidungen seien aus seiner Sicht mitverantwortlich für das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt. Daneben sprach Aiwanger über die CO2-Steuer, den Fischotter, Entscheidungen aus Brüssel und gesunde Ernährung.
Als Beispiel für widersprüchliche Politik nannte Hubert Aiwanger die Diskussion um die Wehrpflicht. Diese werde inzwischen auch von Politikern der Grünen gefordert. Zudem kritisierte der Freie-Wähler-Vorsitzende den Umgang mit Alltagskriminalität, die seiner Ansicht nach häufig ohne Folgen für die Täter bleibe.
Dies führe dazu, dass sich Bürger von den traditionellen Parteien abwendeten und «zu Heilsversprechern von links und von rechts» rennen würden.
Auch beim Gillamoos in Abensberg blieb Aiwanger seinen bekannten politischen Themen treu. Er forderte die Abschaffung der CO2-Steuer auf Sprit. Außerdem sprach er sich dafür aus, den Abschuss von Fischottern zu erleichtern.
Kritik übte Aiwanger zudem an aus seiner Sicht praxisfremden Entscheidungen aus Brüssel. Ursula von der Leyen und Manfred Weber bezeichnete er dabei als Interessenvertreter der Chinesen und Amerikaner.