Seit fast zehn Jahren bringt Viktor Beisel Menschen, Fahrräder und Fahrzeuge sicher über die Donau. Als Fährmann der historischen Seilfähre zwischen Eining und Hienheim kennt er die Herausforderungen des Jobs genau. Von Karfreitag bis Anfang Oktober ist die Fähre täglich im Einsatz – und das komplett ohne Motor.
Die historische Seilfähre Eining verbindet seit Jahrhunderten die beiden Donauufer. Statt Motorleistung sind hier vor allem Muskelkraft, Erfahrung und Feingefühl gefragt.
Viktor Beisel verbringt die meiste Zeit direkt auf der Fähre. Pausen im Schatten sind selten. Besonders an heißen Sommertagen wird die Arbeit schnell anstrengend.
Während der Überfahrt achtet er nicht nur auf die sichere Fahrt, sondern auch auf seine Fahrgäste.
Vor allem bestimmte Wetterlagen sorgen auf der Donau für Schwierigkeiten. Besonders bei Westwind und niedrigem Wasserstand wird das Anlegen kompliziert.
Trotz der Herausforderungen fährt die Fähre mit viel Routine und nur rund fünf km/h unzählige Male pro Saison über die Donau.
Lange Zeit stemmte Viktor Beisel die Arbeit alleine. Inzwischen wechseln sich mehrere Fährmänner ab. Beisel arbeitet mittlerweile in Teilzeit. Trotzdem sucht die Stadt Neustadt an der Donau weiterhin Unterstützung.
Auch die Arbeit an Wochenenden gehört zum Alltag des Berufs.
Wer Interesse an einem besonderen Arbeitsplatz direkt an der Donau hat, kann sich bei der Stadt Neustadt an der Donau als Fährmann bewerben.