Egal ob menschlich oder mechanisch: Die Augen sind am Freitag auf Regensburg gerichtet. Beim Tag der KI dreht sich in der Domstadt alles um künstliche Intelligenz. Dabei geht es um Chancen und Gefahren, aber auch um Anwendungen, die bereits heute möglich sind.
Die Bandbreite der Themen ist groß. Der Tag der KI in Regensburg soll deshalb nicht nur Unternehmen und Experten erreichen. Ziel ist es, möglichst viele Menschen dazu anzuregen, sich mit der Technologie und ihren Möglichkeiten auseinanderzusetzen.
Dass das Thema in Regensburg auf großes Interesse stößt, merken auch die Veranstalter. Mit dabei ist unter anderem Alexander Rupprecht, Geschäftsführer der TechBase Regensburg.
Neben den Möglichkeiten der KI spielen beim Aktionstag auch die Risiken der Technologie eine Rolle. Gleichzeitig soll die Veranstaltung dazu beitragen, Ängste und Vorbehalte gegenüber künstlicher Intelligenz abzubauen.
Wie weit der Standort Regensburg bei diesem Thema bereits ist, zeigt sich nur wenige Meter von der TechBase entfernt. Auch die OTH Regensburg präsentiert zum Tag der KI verschiedene Projekte und zeigt, wie künstliche Intelligenz konkret eingesetzt werden kann.
Bei einem der Projekte werden beispielsweise mit einem Sensorfahrrad und einer Drohne in Echtzeit Verkehrsdaten in Regensburg gesammelt. Mithilfe von KI werden diese Daten zunächst anonymisiert und anschließend ausgewertet. Ziel ist es, mithilfe der Daten, die Kreuzungen in Regensburg langfristig für Fußgänger und Fahrradfahrer sicherer zu machen.
Mehr zum Tag der KI in Regensburg gibt es am Mittwoch, 30. September, in einer eigenen Sondersendung. Diese ist ab 18.30 Uhr bei TVA zu sehen.