Nachdem am vergangenen Donnerstag im Bereich des Regensburger Donauufers ein nicht genehmigtes Feuerwerk gezündet wurde, ermittelt nun die Polizei. Die Aktion fand zwischen der Steinernen Brücke und der Eisernen Brücke statt. Dabei wurden auch Bengalos abgebrannt.
Nach Angaben der Polizei konnten zwei Tatverdächtige im Alter von 19 und 21 Jahren ermittelt werden. Der entstandene Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen im mittleren vierstelligen Eurobereich. Schäden seien an der Eisernen Brücke festgestellt worden. An der Steinernen Brücke sei bislang kein Schaden angezeigt worden.
Die Polizeiinspektion Süd führt Ermittlungen wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung. Personen, die die Beteiligten der Aktion gefilmt haben, werden gebeten, sich bei der PI Regensburg Süd unter der Telefonnummer 0941 506 2001 zu melden.
In sozialen Medien wird unter anderem von einem nächtlichen Feuerwerk zu 25 Jahren Ultras Regensburg gesprochen.
Der SSV Jahn Regensburg distanziert sich von den Vorfällen und erklärt:
„Im konkreten Fall distanziert sich der SSV Jahn ausdrücklich davon, dass hierdurch Ruhestörungen und weitere Beeinträchtigungen durch das Verhalten von Jahnfans verursacht wurden. Zugleich bleibt festzuhalten, dass der SSV Jahn weder Urheber der Aktion war, noch über die Organisation informiert war.“
Der Verein betont, man befinde sich im regelmäßigen konstruktiven Austausch mit Fans. Dabei werde auch für Themen wie das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen sensibilisiert. In diesem Rahmen wolle man ebenfalls auf den aktuellen Fall eingehen.