Do., 24.11.2016 , 17:18 Uhr

Medaillen für Bayerns beste Bäcker

20 Bäckereien aus ganz Bayern hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner am Donnerstag mit dem Staatsehrenpreis für das bayerische Bäckerhandwerk ausgezeichnet. Bei einem Festakt in der Münchner Residenz überreichte der Minister die begehrten Medaillen und Urkunden an die Preisträger.

 

Sie dürfen auf die hohe Auszeichnung stolz sein, denn damit gehören Sie zu den besten Bäckereien Bayerns“ sagte Brunner in seiner Laudatio.

Der Preis sei die verdiente Anerkennung für langjährige Spitzenqualität, die auf Wissen, Erfahrung, handwerklichem Können und der Verwendung hochwertiger Rohstoffe basiere. Laut Brunner sind bayerische Backwaren nicht ohne Grund weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und geschätzt.

Unsere Bäcker setzen auf Qualität, Originalität, Leidenschaft und Vielfalt. Das zahlt sich aus“, sagte der Minister.

Aber auch im gesellschaftlichen Trend hin zu Transparenz und regionaler Herkunft sieht Brunner eine Chance für die heimischen Erzeuger und das Bäckerhandwerk. Er appellierte deshalb an die Bäcker, möglichst auf bayerische Rohstoffe zurückzugreifen und dies den Kunden auch zu vermitteln.

Insgesamt haben sich in diesem Jahr 162 Betriebe aus 46 Innungen für den Staatsehrenpreis qualifiziert. Grundlage für die Auszeichnung, die dieses Jahr bereits zum 16. Mal vergeben wird, sind die Ergebnisse der Bäcker bei den jährlichen Brotprüfungen. Die Bewerber müssen über die letzten fünf Jahre hinweg jährlich mindestens fünf verschiedene Brote zur Prüfung eingereicht haben, darunter drei gleichbleibende Brotsorten. Das bayerische Bäckerhandwerk nimmt im nationalen Vergleich eine Spitzenstellung ein: Von den 12.000 handwerklichen Bäckereien in Deutschland haben rund 2.600 ihren Sitz in Bayern.

 

Ausgezeichnete Preisträger

Unter den ausgezeichneten Bäckereien finden sich auch zwei aus Cham:

Bäckerei-Konditorei Martin Holzapfel

Bäckerei Hutterer UG & Co. KG

v. l.: Staatsminister Helmut Brunner, Annemarie Holzapfel, Martin Holzapfel, Bäckerei-Konditorei Martin Holzapfel, Zandt, Karl-Heinz Hoffmann, Landesinnungsmeister des Bayerischen Bäckerhandwerks

v. l.: Staatsminister Helmut Brunner, Erwin Heimerl, Jarno Hutterer, Bäckerei Hutterer UG & Co. KG Cham, Karl-Heinz Hoffmann, Landesinnungsmeister des Bayerischen Bäckerhandwerks

 

 

Die vollständige Liste aller Preisträger und weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.stmelf.bayern.de/service/092456/

 

 

 

 

pm/mb

Das könnte Dich auch interessieren

01.05.2026 Oberpfalz: Wenige Zwischenfälle in der Nacht zum 1. Mai Die Freinacht in der Oberpfalz ist aus Sicht der Polizei überwiegend ruhig verlaufen. Zwar kam es in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai vereinzelt zu Einsätzen, größere Ausschreitungen oder schwere Vorfälle blieben jedoch aus. 30.04.2026 Oberpfalz: Polizei mahnt zur Rücksicht in der Freinacht In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai ist in vielen Orten der Oberpfalz wieder mit kleineren Streichen rund um die sogenannte Freinacht zu rechnen. Das Polizeipräsidium Oberpfalz erinnert daran, dass Brauchtum und Spaß dort enden, wo Eigentum beschädigt, Menschen gefährdet oder die öffentliche Ordnung gestört werden. Freinacht in der Oberpfalz: Grenzen des 30.04.2026 Bayern: Zahl der Arbeitslosen geht im April nur leicht zurück Normalerweise sorgt das Frühjahr für eine deutliche Entspannung am Arbeitsmarkt, doch diesmal blieb die erhoffte Belebung weitgehend aus. Arbeitslosenzahl sinkt nur minimal Nach Angaben der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum März um 6.556 Personen auf insgesamt 322.747. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Punkte auf 30.04.2026 Bernhardswald: Neue Johanniter-Kinderkrippe offiziell eröffnet Die Gemeinde Bernhardswald hat eine neue Kinderkrippe unter Trägerschaft der Johanniter eröffnet. Mit dem Neubau reagiert die Kommune auf die bislang beengte Situation: Zwei Krippengruppen waren zuvor in Containern untergebracht, eine weitere im benachbarten Kindergarten. Nun bietet das neue Gebäude moderne Räume für drei Krippengruppen mit jeweils zwölf Kindern – insgesamt also Platz für 36